
Meine Sichtweise als Mutter mit Teenagern und Jugendlichen.
Ich habe mir die Frage gestellt: Warum freuen wir Mütter uns über den Muttertag? Sind es die Geschenke? Ist es die Anerkennung?
Nein, der Muttertag ist eine Gelegenheit, die bereits geschenkten Jahre mit unseren Kindern mal im Rückblick zu betrachten. Wir dürfen Gott dafür danken, dass er uns diese Kinder anvertraut und wir sie in seinem Wort erziehen dürfen. Es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, zu sehen wie die Kinder wachsen, selbstständig werden und sich zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln.
Schön zu sehen, wie Gott an ihnen wirkt, langjährige Gebete auch Früchte tragen und die Gabe des Herrn immer sichtbarer wird. Gespräche finden immer mehr auf Augenhöhe statt – das bedeutet aber auch manchmal längere Diskussionen! Herausfordernd für uns Mütter mit Teenagern und Jugendlichen ist es, geduldig zu sein und ruhig zu bleiben – mal gelingt es mehr mal weniger.
Dann gibt es auch Situationen in denen ich stauen darf und mir sage: „Okay, jetzt kann ich sogar was von meinem Kind lernen“ oder „Oh, das war jetzt aber ein sehr weiser Satz“. Oft gibt es auch sehr witzige Momente mit den Teenagern, da wäre zu nennen, ein sehr trockenen Humor.
Immer wieder tauchen neue Jugendwörter auf, die ich als Mutter einfach nicht verstehe. Schon allein bei der Erklärung, wieso manche Begriffe entstanden sind, gibt es viele Lacher. Aber, bei aller Freude die uns die Kinder bisher ins Haus gebracht haben, ist eine Mutter natürlich besonders dann gesegnet, wenn das eigene Kind bereits in jungen Jahren, Jesus angenommen hat. Dann steht nicht nur einen heranwachsenden Menschen neben mir, sondern auch eine Glaubensschwester oder einen Glaubensbruder.
Das ist die größte Freude für uns Mütter – die gemeinsame Freude am Herrn!